GÖNÜLLÜ - THE VOLUNTEER
Gasteig HP8 Projektor
Samstag, 25.04.2026
20:00 Uhr
Kanada,Türkei 2025 | Dokumentarfilm | 77 Min. | Türkisch, Englisch mit engl. Untertiteln
Regie: Münire Armstrong, Gelareh Kiazand
ZU GAST: MÜNIRE ARMSTRONG
Der Dokumentarfilm THE VOLUNTEER erzählt die Geschichte der Plattform „We Will Stop Femicide“ (KCDP) und ihres Kampfes für Gerechtigkeit für die Opfer von Femiziden in der Türkei. Der Film begleitet nicht nur das Gerichtsverfahren, das gegen die Organisation selbst angestrengt wurde, sondern beleuchtet auch die engagierten Bemühungen von Freiwilligen in Femizidprozessen. Der Film begleitet sieben Freiwillige aus unterschiedlichen Lebensbereichen und porträtiert ihre täglichen Aktivitäten im Rahmen ihres ganz normalen Alltags. Diese persönlichen Geschichten verflechten sich mit dem laufenden Gerichtsverfahren, in dem der Plattform rechtswidrige Aktivitäten vorgeworfen werden.
Auch weitergehende Aspekte der Frauenrechtsbewegung in der Türkei, insbesondere im Zusammenhang mit dem umstrittenen Rückzug der Regierung aus der Istanbul-Konvention im Jahr 2021 werden beleuchtet.
Eine eindrucksvolle Erzählung über Solidarität und den Kampf für Frauenrechte.
Festivals | Awards
- Istanbul IFF 2025, Turkey
Über die Regisseurinnen
Münire Armstrong ist eine türkisch-kanadische Filmproduzentin mit Sitz in Toronto. Neben ihrem Masterabschluss in Cinema and Television verfügt sie über einen Bachelorabschluss in Computertechnik. Nach einem Jahrzehnt in der Telekommunikationsbranche wechselte sie schließlich in die Filmproduktion. Sie hat zehn Spielfilme sowie zahlreiche Kurzfilme und Dokumentarfilme in Kanada, der Türkei, den USA, Deutschland, Serbien und dem Vereinigten Königreich produziert.
Gelareh Kiazand ist eine mit einem Emmy ausgezeichnete Produzentin und Kamerafrau mit Sitz in New York. Sie wurde 1981 im Iran geboren und schloss 2003 ihr Studium am Sheridan College in Toronto ab. Mit über zwei Jahrzehnten Berufserfahrung hat sie im gesamten Nahen Osten gelebt und gearbeitet, unter anderem in Teheran, Istanbul und Kabul. Im Jahr 2016 drehte sie als erste Kamerafrau einen Kinofilm im postrevolutionären Iran. Seitdem hat sie Spielfilme in Deutschland, China und im Iran realisiert. Kiazand leitet heute ihre eigene Produktionsfirma Seeto und entwickelt Projekte, die Stereotype über den Nahen Osten hinterfragen.
